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Lerntherapie

Was ist Lerntherapie?   

„Lernen ist Entwicklung der Persönlichkeit“

Lerntherapie unterstützt und fördert Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrem individuellen Lernprozess.
Die Lerntherapie geht das Lernen auf verschiedenen Stufen an:

Lerntherapie fördert die Fähigkeit zu lernen. Sie zeigt angemessene Lerntechniken, verbessert die Lernorganisation und hilft beim Aufbau von persönlichen Lernmethoden. Dabei werden die neuesten Erkenntnisse der Gehirn- und Lernforschung berücksichtigt.

Lerntherapie beachtet Gefühle und Denkweisen, die den Lernprozess beeinflussen, und gibt Anstoss zu positiven Veränderungen. Sie führt die lernende Person zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung und leitet sie zu eigenverantwortlichem Lernen an.

Lerntherapie löst Blockaden und stärkt das Selbstvertrauen. Sie stützt sich dabei auf die Forschungsresultate der Psychologie und der Psychotherapie.

Lerntherapie nimmt das soziale Umfeld der Lernenden wahr und hilft bei nötigen Veränderungen der Beziehungsdynamik (www.lerntherapie.ch).

 Wann hilft Lerntherapie?
Lerntherapie hilft bei Lernschwierigkeiten wie:

  • Motivationsproblemen
  • Häufigen Konflikten bei den Hausaufgaben
  • Schul- und Prüfungsängsten
  • Konzentrationsschwierigkeiten und mangelnder Ausdauer
  • Lernblockaden
  • Missverhältnis von Lerneinsatz und Lernerfolg
  • Mangelndem Selbstvertrauen
  • Teilleistungsschwächen

Diese Faktoren beeinflussen und verstärken sich oft gegenseitig

Lernschwierigkeiten machen Sinn 

Lernschwierigkeiten stellen Lernende vor hohe Anforderungen, welche sich meist zu Lernüberforderungen und leider nur selten zu Lernherausforderungen entwickeln. Die Bemühungen um das Wohl des Lernenden durch didaktisch geschickte und engagierte Aufarbeitung des Lernstoffes bleiben häufig erfolglos. Oft scheint, dass sich der Betroffene gegen gut gemeinten Rat oder Hilfestellungen zur Wehr setzt. Die Reaktionen sind Frustration und Enttäuschung sowohl auf der Seite der engagierten Lehrperson als auch auf der Seite des Lernenden.

Die Verzweiflung des Schülers mit Lernschwierigkeiten bleibt dabei stets spürbar, sie berührt und macht hilflos. Lernschwierigkeiten sind keine Störung innerhalb eines mechanisch zu denkenden Lernprozesses und der Lernende ist kein Lernroboter.

Als fühlender, denkender und in Beziehung handelnder Mensch bleibt der Lernende stets wichtiger als das Lernen selbst. Lernschwierigkeiten sind daher vielmehr sinnvolle Lebensäusserungen von persönlicher Bedeutsamkeit.

Statt sich zu fragen, wie man dem Lernenden ein optimales Lernen ermöglichen soll, kann man auch fragen: Was bedeutet dem Lernenden das Lernen? Was verbirgt sich hinter einer Lernschwierigkeit? Die Klärung solcher Fragen ist für den Lernenden bedeutsam, heilsam und spannend zugleich. Erst ein vertieftes Verständnis der Lernschwierigkeit innerhalb der Lebensrealität des Lernenden kann den Grundstein für eine nachhaltige Veränderung und Entwicklung legen (www.lerntherapie.edu).